Montag, 29. September 2008

School, Byron & Birthday

Nach nun rund drei Wochen in der Ferne meld ich mich wieder einmal. Ich unterlasse es hier zu erwaehnen, dass ich hier eine absolut grossartige und einmalige Zeit verbringe, daher bitte entschuldigt meine spaerlichen Eintraege.

School.
Yeah, fucking hell... Ich wusste gar nicht, dass Schule Spass machen kann, eine total neue Erfahrung fuer mich. Das Packet hier ist wirklich grossartig; unterhaltsame Lehrer, grossartige Klasse und spassige 'ausserschulische' Aktivitaeten. Haben hier trotz der Dominanz der Schweizer verschiedensprachige Schueler in der Klasse. Verbringe somit meine Zeit in und ausserhalb der Schule meist 'multikulturell' und daher auch vorwiegend englisch-sprechend.

Byron.
Immer noch absolut traumhaft, haette ich hier nicht eine solch miese Internet-Leitung, ich wuerde ich euch mit einmaligen Aufnahmen verwoehnen... Nunja, dieser Moment kommt bestimmt noch. (Anm. dieser Moment ist nun eingetreten, siehe unten...) So nach wie vor gewinne ich die Uebersicht ueber die oertlichen Pubs und kenne dessen Vorzuege... Aber keine Angst, da ich ein wenig ausserhalb Byrons wohne, einem Kaff genannt Suffolk Park, kann ich die durch Bier gewonnen zusaetzlichen Kilos taeglich bei der 20-minuetigen Velofahrt zur Schule abtrainieren. Hinzu kommen meine bisherigen Joggingtouren dem Strand entlang, die Schwimmversuche sowie meine Surfambitionen und die auesserst unterhaltsamen Volleyball-Stunden mit grotesken Darbietungen koreanischer Ladies.











Birthday.
Ja, ich bin kein Teenager mehr, aber mein Ruecken schmerzt trotzdem noch nicht...
Wie die meisten von euch wahrscheinlich wissen bin ich schon ziemlich geuebt im Feiern meiner Geburtstage im Ausland (Dijon, Broadstairs, Oslo und nun Australien - ich schreibe bewusst nicht Byron Bay, wie ihr gleich erfahren werdet ;-) ). So nun ja, dieses mal sollte es also Down Under sein. Und wie der Zufall es so wollte, begaben wir uns ueber das Wochenende vom 26. - 28.09. auf einen unvergesslichen Trip. Mit drei gemieteten Autos, 15 Personen, sechs Nationen und einer mehr oder weniger kompletten Campingausruestung (ich unterlasse es extra die Menge Bier zu erwaehnen) fuhren wir Freitag-Abend Richtung Landesinnere zum Springbrook National Park. Sprich wir fuhren nur in dessen Richtung, erreicht haben wir ihn nach einigen kuriosen Umwegen nur einen inoffiziellen 'Camping-Platz', oder in anderen Worten eine grosse Wiese. Die Lagerfeuer-Romantik wurde von unserer French-Brazilian-Spanish-Connection in lautstarker Art und Weise besungen oder aber auch bejohlt (der positive Aspekt hierzu blieb, dass sich sicherlich keine der angeblich massenhaft vorhandenen Schlangen in unser Lager getraute) aber sicherlich von jedem genossen und begossen.



Samstags gings dann weiter zum Springbrook National Park, unterwegs noch zum 'ins-Roehrchen-Blasen' angehalten, welches den brasilianischen Testversuch nicht ueberstand (die Blasmaschiene hatte einen Defekt - vielleicht auch besser so) erreichten wir schlussendlich diesen malerischen Regenwald. Nach einer rund 5-6 Stunden andauernden Odysee mit Stopp fuer eine Dusche unter'm Wasserfall und rund 500 Fotografien (inklusive Schlangen und anderem Getier) reicher gings weiter in die Richtung Murwillumbah's um Verpflegung fuer den anbrechenden Abend zu besorgen. Unser Nachtlager schlugen wir dann inmitten vom Niergendwo auf - wobei der Weg dorthin nicht allzu schwierig ist: man fahre rund 1.5 Stunden auf einer einspurigen, nicht-aspahltierten Strasse fernab jeglicher Zivilisation und Handyempfang und ploetzlich erreicht man eine offizielle Camping-Area. Rund fuenf Wallabies konnten als gesichtet gemeldet werden und eine nicht ganz stubenreine 0.5 m Echse. Der Abend - ganz im Zeichen eines Geburtstages - war wiederum eine heitere Angelegenheit (ich glaube ich habe 'Happy Birthday' noch nie in derlei vielen verschiedenen Sprachen gehoert).









Sonntags gings dann ab zum Berg mit dem verheissungsvollen Namen 'Mount Warning' - benannt nach einem Ausdruck James Cooks - dem groessten "Berg" der Region (ca. 1100 m). Nach einem ziemlich anspruchsvollen Aufstieg wurden wir mit einem umwerfenden Panorama belohnt. Der Abstieg ebenso rund 2.5 h andauernd war nicht minder schwierig zu bewaeltigen, allerdings durch die Sichtung einer Schlange versuesst...







Der Heimweg sollte an und fuer sich zu einer kurzen Angelegenheit verkommen, allerdings weit gefehlt... Nach einem Besuch des beruehmt- beruechtigten 'Nimbin' - wohl die Hauptstadt des Cannabis-Konsums, wo uebrigens auch die Olympischen Spiele dieser etwas sonderbaren Disziplin stattfinden - verfuhren wir uns hoffnungslos. Irgendwo im Niergendwo konnten uns dann einige Hippies (ich schliesse aufgrund ihres Aussehens und ihrer Behausung auf diese Bezeichnung) weiterhelfen und wir erreichten Byron Bay mit rund 3.5 Stunden Verspaetung. Wobei eigentlich eine ueberaus ausgelassene Stimmung trotz dieser Umwege in den Autos - vor allem in dem von dem Autovermieter betitelten 'Party-Car' - herrschte. Nunja am naechsten Morgen (sprich heute) sahen zwar noch alle ein wenig verkatert aus, aber nichtsdestotrotz ein grossartiges Wochenende.



So, hoffe aufgrund der Menge des produzierten Textes euren Lesedurst ein wenig geloescht und mein Gewissen beruhigt zu haben ;-).

Montag, 15. September 2008

Jouney, Brisbane & now Byron Bay

Nach einer ziemlich langen Reise (mit Zwischenstopps in Frankfurt und Singapur) bin ich einerseits in Brisbane gut gelandet, andererseits um die Erkenntnis reicher, dass die Japaner sicherlich nerviger als die Deutschen sein muessen ;-) (eine Feststellung die sich unweigerlich in dem Flugzeug einstellte). Brisbane - uebrigens eine 1.8 Millionen Metropole und gleichzeitig die Hauptstadt von Queensland - hatte die Ehre mich rund 3 Tage zu ertragen...




Optisch eine wunderbare Stadt, da sich sehr viele schoene kleine Parks darin befinden und sie mit einer ansehnlichen Skyline aufwarten kann, allerdings fuer Touristen nicht allzu praechtig, da schnell besichtigt (drei Tage reichen da problemlost). Erwaehnenswert hierzu der Botanische Garten der selbst mich, als Flora- und Fauna-Banausen faszinieren konnte...

Sonntags bin ich dann per Bus nach Byron Bay (meinem Aufenthaltsort fuer die naechsten 13 Wochen) gereist. Hier wurde ich wunderbar von meiner Host-Family empfangen. Wirklich coole Leute (Mutter: 32 y, Son: nearly 4 y, daughter: 14 y), somit ist hier immer 'ne Menge los, dafuer sorgt der Juengste der Family (ist wirklich toll um halb 7 a.m. die ganze Spielzeugkiste erklaert zu bekommen)... Uebrigens Byron Bay muss wohl unter die zehn schoensten Orte der Erde gehoeren. Ca. 4 Straende - einer schoener als der andere - sowie ein eindruecklicher Leuchtturm gehoeren zu diesem 10'000 Oerchen, welches als Backpacker- / Surfer und Taucherparadies gilt. Hinzu kommt noch, dass man vom Strand aus - zumindest gestern - Wale bei ihren Sprunguebungen beobachten konnte... Wirklich eindruecklich!

Heute (Montag) begann mein Schulunterricht in der oertlichen Englischschule. Nunja wenn ueberrascht's, aber von ca. 50 neuen Studenten sind rund 42 aus der Schweiz. Nach einem ereignislosen Schultag besichtigten wir dannach (natuerlich mit Bier geruestet) den Main Beach und entschieden uns spontan zu einem Barbecue im Student House, woher ich auch diese Zeilen tippe... Entschuldigt mich, aber meine Verpflichtungen rufen mich ;-). Achja morgen werde ich voraussichtlich mit meinem Surfunterricht beginnen... JIIIPPPIIIIEEE...

Und ihr, genisst ihr auch wirklich das Wetter? Ich moechte hier ja nicht erwaehnen, dass wir im fruehen Fruehling nur gerade 26 Grad - gefuehlt ca. 29 - haben... Das kann ja nur noch besser werden...

Dienstag, 2. September 2008

Kurz vor der Abreise

So bald ist es soweit... Nach einem gelungenen feucht-fröhlichen Abschlussfest werde ich am Dienstag 09.09.2008 über Frankfurt und Singapur nach Brisbane im fernen Australien gelangen. Im Land der Kängurus und Kualas werde ich die nächsten 5.5 Monate verbringen, bevor's dann weiter nach Neuseeland geht...

Nervosität? Hmm, verspüre ich noch nicht, im Gegensatz zu meiner Mutter ;-)
Hmm ja, werde nun noch meine letzen sieben Sachen packen und dann sag' ich mal auf geht's, auf in den Sommer.
Möge die Ferne in die Nähe und umgekehrt rücken.

Mal schauen wie gross meine Ausdauer bezüglich des Führens dieses Blogs tatsächlich ist, wir bzw. ihr werdet ja sehen...

Hebet d'Ohre stiiif ;-)