Dienstag, 10. Februar 2009

From Melbourne to Adelaide und weiter, Outback & Fraser Island

Juhuu, ich hab's wieder mal geschafft einen PC mit Internet zu finden komplettiert mit ein wenig meiner spaerlich gesaehten Zeit.

Great Ocen Road & Grampians
Nunja, die letzten Berichte kamen ja aus Melbourne. Wie ihr euch sicherlich vorstellen koennt, ist seither wiederum viel passiert und geknipst worden. Kurz nach Melbourne gings mit unserem Wicked-Mobil auf die Great Ocean Road, eine wahrlich lohnenswerte Strecke auf Klippen direkt am Meer entlang. Wie's sich gehoert haben wir dort die Sehenswuerdigkeiten (12-Apostels, London-Cave, etc.) souveraen abgehackt.






Pete, der Banause ;-)



Ein wenig spaeter (06.01.09) wagten wir uns wiederum ein wenig ins Landesinnere, der Grampians-Nationalpark war das Ziel. Wunderschoene Aussicht, gepaart mit ulkigen Steinformationen und einigen kuehleren Seen (beinahe ohne andere stoerenden Touristen) waren ein Abstecher wert.


Grampians



Eyre Penninsula
Aufgrund der Tatsache dass wir unser Mobil in Adelaide abzugeben hatten und dort rund zwei Wochen zu frueh ankamen, beschlossen wir uns noch weiter westlich zu wagen. Eine Region mit dem Namen Eyre Penninsula. Wie der Name schon sagt eine Halbinsel, gespickt mit wunderschoenen weissen Straenden, ausgetrockneten Salzseen und vieles mehr, allerdings touristisch noch nicht sonderlich erschlossen, daher kann es vorkommen, dass man sich ganz alleine auf einem 15km Strand wiederfindet. Wie tragisch. Weiter erwaehnenswert ist wohl der pinke See, warum der so aussieht, haben wir leider nicht in Erfahrung bringen koennen (wir haben daher auch auf ein Bad darin verzichtet). Somit verbrachten wir rund 1.5 Wochen sonnenbadend, Bier-im-Meer-auf-dem-Tisch-trinkend und Digeridoo uebend.


ohne Kommentar ;-)




unsere Limo'


komische Farbe, nicht?


me & my digeridoo

Flinders Ranges
Ein wenig noerdlich von Adelaide befinden sich die Flinders Ranges - ein grosses Naturschutzgebiet im Outback mit schonen Gebirgsformationen. Wir drei mutigen Musketiere entschlossen uns in der bruetenden Hitze von 39 Grad auf den hoechsten Berg dieser Kette zu besteigen. Nunja, da wir zuerst nicht mit einem derartigen Motivations- und Bewegungsdrang gerechnet hatten, brachten wir - klug wie wir sind - nur gerade 1 Liter Wasser pro Person mit. Dummerweise aber dauert die Besteigung des St. Mary Peak rund 7.5 Stunden und bietet eigentlich keinerlei Schatten. Die Folge daher war die totale Dehydration. Ich kann mit Ueberzeugung sagen, ich war noch nie so kaputt ;-)... Nunja die Aussicht von dort oben war defintiv atemberaubend aber auch nur atemraubend. Schlussendlich haben wir dann aber auch diese Tortur ueberstanden und liessen diesen anstrengenden Tag begleitet mit allerlei Kraempfen im Pool ausklingen.





Adelaide & Kangaroo Island

Leider ging mit dem Ende des Monats Januar auch die Zeit der ungeschraenkten Freiheit vorbei, sprich wir mussten unseren X-Man abgeben. Um dies allerdings vorher noch ein wenig zu feiern, wollte Peter noch eine kleine Drift-Session hinlegen. Resultat: der Wagen stand fuer rund eine Sekunde neben der Strasse, auf nur zwei Raedern und war haarscharf am Kippen vorbeigeschrammt. Nunja, die Folgen davon, wurden erst einen Tag spaeter sichtbar, in der Form eines Loches im Pneu. Irgendwie schafften wir es dann aber trotzdem noch (vor allem dank regelmaessigen Stops um den Pneu wieder aufzupumpen) bis nach Adelaide. Diese Grossstadt ist an sich nichts besonderes, daher gingen wir umgehend weiter nach Kangaroo Island, eine Insel rund 2 h suedlich.


Freunde (Connection durch Pete) aus Adelaide

Dort angekommen wurde mit wieder einmal vor Augen gefuehrt, wie klein die Welt ist. Traf ich dort doch Melanie (Pascal Huber's Freundin). Das allerdings ist noch nicht die ganze Geschichte, trafen wir ein wenig spaeter noch auf drei weitere Freunde aus Byron Bay. Nunja auf dieser Insel haben wir allerlei gesehen: Kualas & Kaengurus (was ja nichts neues ist ;-)) aber auch haufenweise Seeloewen und Opossums (Muehsame Tiere: da schlaefst du in einem grossen Schlafsack unter dem Sternenhimmel und diese Tiere schmeissen eine Party, knabbern dir an den Fuessen rum und schmeissen alle Bierflaschen auf dem Tisch um, und um das noch zu toppen wir dann noch auf den Tisch geschis*en). Fazit der gesamten Reisegruppe ein gelungener Ausflug in die Natur. Achja, wir hatten da ungefaehr Temperaturen von 45.9 Grad... Da stehe ich sogar ein wenig frueher auf um die Aktivitaeten auf vor Sonnenaufgang zu verschieben.




Robben ;-)

Outback!
Jiiha! Mit einer bunten Reisegruppe (Englaender, Deutsche, Hollaender, Franzosen, Kanadier & Schweizer) gings mit dieser organisierten 18-er Gruppe ab ins Outback. Das sollte das bisherige Highlight meiner vielen Highlights werden ;-). Gestartet sind wir wiederum in den Flinders Ranges, die wir ja bereits ein wenig kannten. Weiter wurden wir nach Coober Pedy gefuehrt, eine Opal-Stadt, die aufgrund der enormen Hitze weitgehend Untergrund lebt. Ein wenig weiter noerdlich im Nirgendwo besuchten wir dann Metropolen mit 3 Einwohnern, etc.. Die fuehren da ein interessantes Leben ;-). Somit durchfuhren wir die gesamte Wueste, schliefen etliche Male unter dem Sternenhimmel, der gemaess Astronomen die besten Beobachtungsorte weltweit liefert und hatten vor allem einen Heidenspass. Der Hoehepunkt sollten dann natuerlich Sehenswuerdigkeiten wie der Uluru (Ayers Rock) & Kata Tjuta, sowie der Kings Canyon bilden. Beim Uluru hatten wir sogar das Glueck von einem wilden Kamel geweckt zu werden, einem Dingo guten Tag sagen zu koennen und wir haetten sogar beinahe ein Wildpferd umgefahren.

Den letzten Stopp dieser 7-taegigen Tour machten wir zwischen dem Uluru & Alice Springs. Um das Ende auch gebuehrend zu feiern, organisierten wir eine Dinnerparty ;-). Das Resultat eine Gruppe schraeger Voegel wirft sich in ihre besten Klamotten, motzen sich auf und geniessen dann zusammen im Niergendwo einen ruhigen Abend mit gutem Essen & Digeridoo-Klaengen. Das Ende der Reise (welche taeglich um 04.30 am Morgen begann um der Hitze auszuweichen und regelmaessig erst nach Mitternacht endete) bildete dann aber eine wilde Abschlussparty in Alice Springs, die gegen 05.00 Uhr morgens im Pool des Backpackers ausgeklungen wurde...


die Gruppe ;-)




Coober Pedy, was das auch immer sein mag




Wassloch in der Wueste und alle wollen rein ;-)


vom wilden Kamel am Morgen geweckt


Dress-up Party


the men






Wer macht da keine Luftspruenge? ;-)


Rivella, *aahhhh*


Kata Tjuta


Kings Canyon

Zurueck an die Kueste / Fraser Island
Somit ging die Zeit mit taeglich 40 Grad zu Ende und wir flogen ueber Sydney zurueck an die Goldkueste nach Brisbane. Von dort aus kamen wir bequem zum kleinen Oertchen Hervey Bay, dem Sprungbrett nach Fraser Island. Fraser ist die groesste Sandinsel der Welt und kann stolz sagen, dass sie mehr Sand innehat als die gesamte Sahara-Wueste. Ich kann das bestaetigen ;-). Geruestet mit einem selbstfahrbaren 4x4 - Jeep gings mit einer 9-koepfigen Reisegruppe auf die Insel. Rauhe Sandstrassen, stahlblaue Seen, Schiffswracks, Haie & Mantas und Dingos, viel Bier und Sonne und vor allem Sand sind - so glaube ich - die Hauptattraktionen dort. Am Ende dieses 3-taegigen Trips war dann der Sand ueberall und die riesigen Stechmuecken auch nicht mehr aufzuhalten... und somit gings zurueck zur Kueste woher ich jetzt schreibe.




Lake Mc Kenzie, ein Trinkwassersee ;-)


Auto & Group

Wie weiter?
Achja, ich moechte noch anmerken, dass sich ab jetzt mein Weg mit meinen treuen Reisegefaehrten Dominik und Peter definitv scheidet. Um diesem Tiefpunkt noch was draufzusetzen regnets zur Zeit auch noch. Unglaublich aber wahr, dieses Nass habe ich seit rund 45 Tagen nicht mehr erleben duerfen ;-). Ich fahre jetzt ein wenig weiter noerdlich zu den Withsundays tauchen & segeln, wo ich mich mit einem kanadischen Freund von der Outbacktour wieder vereinigen werde. Allerdings ist die Situation in dieser Region nicht allzu gut, von den Ueberschwemmungen und Krokodilproblemen habt ihr vielleicht auch schon in der fernen Schweiz Kenntnis genommen.

Hoffe ich konnte durch diese harte Arbeit hier wieder ein wenig meiner grossartigen Zeit reflektieren und euren Lesehunger ein wenig stillen.
Achja, beim letzten Eintrag hab' ich noch einige Fotos hinzugefuegt... Viel Spass...

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