Montag, 2. März 2009

Whitsundays, Wellington & Westkueste der Suedinsel Neuseelands...

Ja, wiederum einiges passiert... Bin inzwischen in Neuseeland gelandet und schon etwas ueber eine Woche hier. Aufmerksame Leser haben vielleicht auch schon bemerkt, dass sich der Titel meines Blogs ein wenig geaendert hat - ja, ich Gluecklicher werde einen Abstecher auf die Fijis machen. Und der defiinitve Termin meiner Rueckkehr hat sich soeben auch bestaetigt, der 26.04.2009. Aber darueber zerbreche ich mir den Kopf noch nicht ;-).

Whitsundays
Die Whitsundays sollten meine letzte Destination in Australien darstellen. Die Whitsundays sind eine aus rund 72 Teilen bestehende Inselkette gespickt mit wunderschoenen Straenden grenzend an das Great Barrier Reef. Wie es sich gehoert habe ich mich mit einem kanadischen Kollegen auf ein ehemaliges Renn-Segelboot gebucht. Somit hiess es fuer drei Tage durch diese atemberaubende Gegend zu segeln (und auch aktiv dabei mithelfen), sonnenbaden und tauchen. Der Tauchgang (mit der Sichtung einiger Haie) bildete dann auch mein persoenliches Highlight dieses Trips. Gebuehrend gefeiert wurde dann auch das Ende dieses Abenteuers auf dem Festland...




unser Boot


Pirates

Bevor ich das Land mit dem roten Stein in der Mitte aber verliess, hatte ich noch das Glueck einige Tage in Sydney zu verbringen. Mit einigen (sehr amuesanten) Englaendern wurde das Opera-House nochmals besucht und der Darling Harbour gemuetlich aus dem Biergarten bestaunt.

Neuseeland!
Am 19.02.2009 betrat ich dann das Festland Neuseelands. Beinahe geschockt vom schlechten Wetter musste der arme Marco dann in Wellington sogar einen Pullover anziehen... Naja, zum Glueck hielt das nur temporaer an. Die Hauptstadt ist an sich ziemlich ueberschaubar und ist an Huegeln direkt am Meer gebaut. Das ganze erinnerte mich ein wenig an Oslo (fuer die Kenner)... Die Stadt ist aber an sich ziemlich schnell besichtigt. Daher war ich nicht traurig nach drei Tagen meine Busreise mit Kiwi-Experience anzutreten. Zuvor allerdings gings mit der Faehre auf die Suedinsel...


das Parlamentsgebaeude

Abel-Tasman Nationalpark
Der erste Halt bildete der Abel Tasman Nationalpark. Mit einigen Englaendern (ich glaube England muss ausgestorben sein, die sind alle hier) wagten wir uns auf eine Zweitagestour. Der erste Tag bestand mehrheitlich aus wandern. Eine mit Regenwald gespickte Kuestenlinie, unterbrochen mit Straenden wurden bestaunt. Das Highlight war dann wohl aber Cleopatra's Pool - eine Art kleiner Wasserfall der eine Rutschbahn von ungefaehr zehn Metern Laenge bildet. Waere das Wasser nicht saumaessig (entschuldigt meine Sprache) kalt gewesen, ich waere wahrscheinlich immer noch am plantschen. Uebernachtet wurde in einer kleinen Huette im Park. Am naechsten Morgen wurden wir dann von unserem Tourguide mit Kanus abgeholt. Somit hiess es mehr oder weniger den ganzen Tag zurueck zum Ausgangspunkt zu rudern. Angstrengend, aber die Robben auf dem Weg haben uns das ganze ein wenig versuesst. Tief und fest schliefen dann aber alle zurueck im Hostel.











unser Boetchen



on the road
Weiter gings dann mit dem Bus suedlich Richtung Nelson Lakes. Ein schoener See, worin sich nur ein (ein wenig spezieller) Schweizer (ich) ein Bad genehmigte. Brrrr...! Egal. Das Bild ist cool ;-)! Am 25.02.2009 wurden dann die Pancake Rocks besichtig. Ziemlich interessante Steinformationen - allerdings einiges spannender war dann die abendliche Pary. Der Titel dieser Veranstaltung in einem kleinen Kaff im Nirgendwo war tigth & bright - eng & bunt. Naja, leider werden die Bilder hier aus persoenlichen Gruenden nicht veroeffentlicht, aber lustig war's. Ich verrate nur soviel, meine Haare wurden gestreckt...


kalt, sehr kalt






the pancake-rocks



Franz Josef - Glacier
Der naechste Halt wurde beim Franz Josef Gletscher gemacht. Nach einem rund 8-stuendigen Marsch durch den bestaunenswerten Gletscher, Klettern und Kriechen inklusive, wurde der Abend friedlich im Hostel-eigenen Whirlpool ausgeklungen. Am naechsten Morgen (28.02.2009) hiess es fuer mich frueh aufstehen. Ein Skydive ueber dem Gletscher stand auf dem Programm. Der angeblich zweitschoenste Skydive auf dieser Erde soll es angeblich gewesen sein (die Nr. 1 liegt beim Everest). Schon ziemlich eindruecklich auf 12'000 ft Hoehe aus einem Flugzeug zu springen, fuer rund 50 Sekunden mit ungefaehr 200 km/h dem Boden entgegen zu krachen, bevor dann der Fallschirm sich oeffnet und man das Panorama, das wirklich atemberaubend war, geniessen kann.










ich falle ;-)

Queenstown
Diese Stadt, schon ziemlich nahe beim Pol, ist als der Spielplatz fuer Erwachsene Neuseelands bekannt. Bungee-Jumping, Skydiving, Rafting, Canyoning und noch viel, viel mehr gibt's hier zu tun. Wahrscheinlich noch ein wenig mit Adrenalin vom Vortag vollgepumpt entschied ich mich den zweithoechsten Bungee-Jump weltweit zu bespringen. Nevis, das ist der Name, ist im Prinzip eine Art Box die ueber einem Tal gespannt ist. Der Sprung ist winzige 134 Meter hoch und erlaubt runde acht Sekunden freien Fall. Aufgrund meines geringen Gewichts hatte ich das Glueck oder Unglueck als letzter springen zu koennen. Somit verbrachte ich rund 1.5 Stunden in dieser kleinen Box (die durch den Wind schaukelt) wartend. Nicht gerade nervositaetsabbauend. Nichtsdestotrotz wurde gesprungen und genossen. Der Sprung wurde dann in Form einer rauschenden Pary im dazugehoerigen T-Shirt feierlich begossen.


ja, das bin ich ;-)







Weiter wird's jetzt dann wahrscheinlich Richtung Milford Sound gehen, soll angeblich die schoenste Region Neuseelands sein... Bis bald, oder so.

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